Beim Analysieren der Städteportale ist mir bei Berlin.de eine Werbung zu Sommerurlaub in Oberstdorf aufgefallen. Eigentlich ist die Stragegie genau richtig: Dort Werbung machen, wo sich die Zielgruppe tummelt. Konkrete Zahlen habe ich nicht, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass Großstadtmenschen anfällig sind für einen natürlichen Alpenurlaub.

Doch surft dort wirklich die Zielgruppe? Oder ist unter den Besuchern von Berlin.de nicht ein großer Teil potentieller Touristen … die nach Berlin möchten? Also genau die umgekehrte Richtung? Auch das Motiv, die Kuh, zieht vielleicht mehr bei älterer Klientel und ob die nun gerade über Berlin.de angesprochen werden kann, bezweifle ich sehr.
Wenn schon Berlin.de, dann doch was aufregenderes. Einen knackigen Kletterer in den Felswänden beispielsweise.
PS: Ich hatte es überlesen: Auch noch Anreise mit dem Flugzeug, damit Fallen sogar Familien mit Kind weg. Dann doch lieber einen steuerfreien Werbelink Ferienhaus online buchen für Thomas.

Tja, was soll man dazu sagen! Knapp daneben ist auch vorbei! ;-)
— Christian · 18.04.08 · #
Hallo Matthias,
… “Dort Werbung machen, wo sich die Zielgruppe tummelt”.
Ich glaube nicht, dass es eine eindeutige Klassifikation der Besucher von Berlin.de geben wird. Wie überall ist es eine bunte, heterogene Mischung “Von Allen etwas”.
Im Zweifel ist es eben Werbung mit der Schrotflinte, oder: Eine blinde Kuh findet auch mal ein Korn.
— be travel · 19.04.08 · #
@be travel: Also meine persönliche Einschätzung ist eben, dass die Schnittmenge viel zu klein ist für diesen Werbeaufwand. Das wollte ich damit sagen … dass sich nicht trotzdem Leute finden, die sich angesprochen fühlen, will ich gar nicht behaupten.
— Matthias · 19.04.08 · #